Was die Stadt plant

Die Verwaltung der Stadt Dortmund hat eine umfangreiche Untersuchung verschiedener Varianten in der Streckenführung sowie der Gestaltung der einzelnen Haltestellen angefertigt, siehe Ratsvorlage Drucksache Nr.: 04055-16.

 

Der Rat der Stadt Dortmund hat den darin beschriebenen Vorzugsvarianten im September 2016 zugestimmt und damit die Verwaltung mit der weiteren Planung auf Basis dieser Vorzugsvarianten beauftragt.

 

 

Gewählte Streckenvariante

Die von der Stadt Dortmund favorisierte Streckenvariante 4 beinhaltet, bis auf Kohlgartenstraße, Mittelbahnsteige statt der bisher üblichen Seitenbahnsteige (außer Stadtkrone-Ost), ein weitgehend in der heutigen Lage verbleibendes südliches Gleis sowie ein - im Bereich der Haltestellen - in die Baumallee verschwenkendes nördliches Gleis.

 

Aufgrund der großen Radien der Gleisverschwenkung fallen entsprechend viele Bäume den Umbaumaßnahmen dauerhaft zum Opfer. Weitere Bäume müssen den Baumaßnahmen selbst weichen und werden vor Ort ersetzt.

 

Eine Übersicht über zu fällende Bäume findet sich auf Seite 1 des Anhangs zur Ratsvorlage. Siehe Link oben rechts.

 

Zudem sind die bestehenden Brücken zum großen Teil nicht barrierefrei und müssen aufwendig um- oder neu gebaut werden.

Eine Alternative

Wir meinen:

 

  • Das Verschwenken des nördlichen Gleises führt zu einem Kahlschlag in der Allee, vor allem im Bereich der Max-Eyth-Straße und Lübkestraße.

 

  • Der Weg über Brücken, Rampen und Aufzüge an den Haltestellen Kohlgartenstraße, Max-Eyth-Straße und Stadtkrone Ost ist kaum barrierefrei zu nennen. Fällt hier nur ein Aufzug aufgrund einer Störung aus, ist der Zu- bzw. Abgang vom Bahnsteig blockiert.

 

  • Zudem ist die sichere Beförderung der (vor allem älteren) Fahrgäste durch das ständige Verschwenken der nördlichen Gleise in Frage zu stellen

 

  • Nicht zu vernachlässigen ist hier auch der wirtschaftliche Aspekt, neben hohen Baukosten wird die Instandhaltung von Brücken und Aufzügen den Haushalt der Stadt Dortmund auf Jahre hinaus belasten

Anwohner der B1 und Mitglieder der Lärm- und Abgasschutzgemeinschaft B 1-Initiative Dortmund e.V. haben eine Alternative zu den Planungen der Stadt Dortmund erarbeitet.

 

Diese Alternative steht im Einklang mit den Zielen des Umbaus der Haltestellen - und erfüllt diese weit besser als die von der Stadt Dortmund erarbeiteten Vorlagen.

 

1. Wirklich barrierefreier Zugang der Stadtbahn durch niveaugleiche Querung (Fußgängerampel) der B1.

 

2. Schutz der Allee

 

3. Sicherer Zugang und Beförderung von Fahrgästen in der Stadtbahn

 

Auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten stellt diese Variante die bessere Alternative da, sowohl bei den Investitionskosten als auch den laufenden Betriebskosten (z.B. Entfall der Aufzüge).

 

Das von der Stadt Dortmund in Auftrag gegebene Verkehrsgutachten bestätigt die erheblichen Vorteile für den Fußgängerverkehr durch die niveaugleiche Querungen. Gleichzeitig werden sich die Fahrzeiterhöhungen auf der B1 in hinnehmbaren Grenzen halten.

[Siehe Auszug aus einer Veröffentlichung der Stadt Dortmund auf https://www.dortmund.de]

zuletzt aktualisiert am 18.03.2017

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